Naturheilpraxis Ki-Harmonie
Balance für Körper und Seele

Schleudertrauma

Starrheit ist ein Begleiter des Todes,
Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.

- Laotse -

 

Was ist ein Schleudertrauma?

Ein Schleudertrauma oder auch HWS-Distorsion bezeichnet verschiedene Krankheitssymptome, die nach eine Beschleunigung und Überstreckung des Kopfes ohne direkte Schädigung von Schädel, Gehirn, Rückenmark und Halswirbelsäule auftreten. Ursache ist in den Meisten Fällen ein Autounfall, typischerweise ein Heckaufprall. Die Symptome wie z.B. hauptsächlich Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel aber auch Sprachstörungen oder Gangunsicherheit können in einem Zeitraum von 0 - 72 Stunden ("Latenzzeit") nach dem Unfall auftreten.

Bild: Entstehung eines Schleudertraumas

Durch die ruckartige Bewegung des Kopfes zuerst nach hinten und dann nach vorn werden die Weichteile im Bereich der Halswirbelsäule erheblich belastet. Es kommt zu  Zerrungen, Stauchungen und Überdehnungen an Muskeln und Bändern. Verletzungen des Knochens oder der Nerven sind die Ausnahme.

Auswirkungen auf die Muskulatur

Die betroffene Muskulatur im Nackenbereich kann neben den o.g. Zerrungen und Überdehnungen auch anderweitig betroffen sein, vor allem bei untrainierten Personen: Reduzierung der Muskellänge (Verkürzung) und der muskulären Koordination sowie verminderte Dehnbarkeit und Schmerz bei Dehnung und Druckabtastung.

Bild: Überdehnte Halsmuskulatur

 

Behandlung

Falsch: Die früher meist verordnete sogenannte "Schanzkrawatte", besser bekannt als "Halskrause", zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule hat sich als eher kontraproduktiv erwiesen! Bereits wenige Tage der Ruhigstellung reichen aus, um eine muskuläre Insuffizienz (Schwächung, Rückbildung) anzustoßen. Die Folge sind in der Regel noch mehr Schmerzen und eine weitere Instabilität der Halswirbelsäule.

Richtig: Grundsätzlich ist die weitere Bewegung der belasteten Strukturen sinnvoll, um eine solche Schwächung zu vermeiden. In der Behandlung löse ich die verspannte und somit z.T. verkürzte Muskulatur manuell, um eine ausgewogene und schmerzfreie Beweglichkeit der Halswirbelsäule wieder zu erreichen. Hier gehe ich sehr sanft vor, nach dem Motto "Die Halswirbelsäule ist eine Diva und daher wie eine solche zu behandeln!". Gegebenenfalls die Behandlung durch Taping unterstützt werden.